Quellcodebibliothek Statistik Leitseite gedichte    image not shown  

5 von 27


 
 
               Die Henne

Dämlich kommen Worte angeflogen
ganz über mich wie Wogen
und wollen mich erschrecken
damit ich eile um die Ecken.

Ich nehm' sie auf und kenne
den Grund den ich nicht nenne
für Ärger und Verdruß der Henne,
die das Wort gelegt, und renne.

Zu Hause endlich angekommen
bin ich immer noch benommen
und frage mich zum zigsten Male
wie künftig ich's zurück ihr zahle.

Viel Zeit verläuft bis ich bin ruhig
und nicht erpicht auf etwas-tu-ich.
Nun seh' ich Henne in der Ferne
und glaub sie wär' auch ruhig gerne!

-- nach dem Hinterhalt in Zwölf